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HEIM und FRIENDS OF GAS!

Der Süden rockt! Jawohl! Dies stellen aktuell zwei Bands ganz vorzüglich unter Beweis: Mit „Heim“ und „Friends Of Gas“ tritt die Energie persönlich auf und wummert ihre Gäste in oberste Tanzsphären: Organisiert vom Kulturverein Adieu Tristesse und zu erleben am 17.06.2017 hier bei uns!

Die Intro beschreibt „Heim“ als „dringend hörenswert!“, das letzte Album „Palm Beach“ erschien im September vergangenen Jahres, ist eines der außergewöhnlichsten Alben deutschsprachiger Gitarrenmusik des Jahres 2016. 2015 haben Mike, Flo und Denny ihre erste selbstbetitelte Platte herausgebracht, straight-beckenschändende Drums, fuzzy, verspielt-bis-heavy Gitarren und ein treibend-harscher Bass. Wir freuen uns auf melancholisch-melodische Gitarrenrockmomente à la – klar – Dinosaur Jr oder Built to Spill, sowie auf eine alles kaputtreißende Heavyness , was Bands wie Shellac übriggelassen haben. Noch Fragen?

Diese können dann vielleicht von fünf Personen, die auf engem Raum, tagsüber in einem Van, abends auf festen Elementen, heftige elektromagnetische Wellen aussenden, beantwortet werden. Körperschall, bis dass die Wände wackeln und jeder Bühnenboden sich in eine Sonnenoberfläche verwandelt! Das Zentralmassiv: Die pointierten Lyrics und die gewaltige Stimme von Nina Walser, die klingt und aussieht wie die Tochter oder Enkelin von Rod Stewart! „Friends Of Gas“ wissen also um die Materialität von Klang, eröffnen uns Musik als physisch erfahrbaren Raum, entfachen darin eine sonische Wucht. Allein das ist heutzutage schon radikal. Aber damit nicht genug. Aus jeder Pore der Band sprießt eine körperliche Bedingungslosigkeit, die von manchen als bedrohlich empfunden werden könnte. Eine Verletzbarkeit, die manchen Angst machen dürfte. Eine Risikobereitschaft, die manche gar nicht kennen.

Da kommt Freude auf!

Einlass: 20.00 Uhr!

Osterfolk!

Am Ostersonntag, den 16.04., laden Adieu Tristesse e.V und das Crailsheimer Jugendzentrum zu einem bunten Reigen von kauzigem Antifolk bis zu furiosem Klez´n Roll. Endlich wieder Osterfolk!

Eröffnet wird der Abend von „Momo von der Hirtenwiese“, akustisch wird er hinter die Lieder seiner Idole treten um sie uns bescheiden vorzustellen.

Dann noch ein Solokünstler, auch wenn er als „The Black Elephant Band“ auftritt. Jan Bratenstein ein vielseitiger Künstler, den wir zu Ostern als eigenwilligen Antifolker kennenlernen werden, dessen Musik so klingt, als wäre Jack Black mit Bob Dylan versumpft. Jedenfalls präsentiert er uns ungeschliffene, gestochen scharf auf den Punkt kommende, englischsprachige Songminitaturen voll von schrägem Humor und bitterbösen Weltbetrachtungen, die schlecht gestimmte Gitarre dabei schnörkellos rudimentär, die Stimme ein wütendes Knurren, kaum ein Lied länger als zweieinhalb Minuten. Harr.

Dann „We are Rinah“, eine Band über die wir uns schon freuten, als sie noch „Sidewalk“ hieß. Ebenso leicht, wie Rinah (hebräisch für „Frohgesang“) über die Lippen geht, verfeinert die Band eingängige, englischsprachige Rockmusik mit Balkan- und Klezmerelementen. Über Genregrenzen hinweg werden feine Melodien, dramatische Riffs und gekonntes Songwriting geboten. Kurz: Klez’n’Roll.
Das Mädchen und die fünf Jungs der Stuttgarter Band haben viel Konzert-Erfahrung im Gepäck und somit überzeugen die Songs live dermaßen. Die Show ist großer Tanzsport, absolut energiegeladen, voller Spielfreude und zaubert ein zufriedenes Grinsen auf die verschwitzten Gesichter der Konzertbesucher.

Also raus aus dem Osternest und rein in die Folkpit! Einlass: 20.00 Uhr.

Erich Beyerbach

Mit dem 31. März 2017 endet die Amtszeit von Erich Beyerbach — alias Barny — und damit auch eine beeindruckende Ära, wie es sie so in Crailsheim noch nicht gegeben hat.

Als Gründungsmitglied und ehemaliger Vorstand des Jugendzentrum Crailsheim e.V. im Jahr 1974, also vor ziemlich genau 43 Jahren, engagierte er sich in den folgenden Jahrzehnten in der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Crailsheim und war dem selbstverwalteten Jugendzentrum mit seinen zahlreichen ehrenamtlichen Vorständen stets ein solidarischer Berater, Unterstützer und Wegbereiter unterschiedlichster Projekte. So entstanden unter seiner Führung das Arbeitslosenprojekt, eine am Jugendzentrum angegliederte Beschäftigungsmaßnahme, sowie diverse Angebote rund um das Thema Naturschutz. Dabei gelang es Erich Beyerbach stets, eigene Passionen im Sinne des Gemeinwohls und der Nachhaltigkeit anzuregen, umzusetzen und weiterzuvermitteln. Seinem Einsatz und seiner Beharrlichkeit ist es zu verdanken, dass das Jugendzentrum in der Jugendzentrumsbewegung der 1970er Jahre nicht nur gegründet wurde, sondern diese Einrichtung auch heute noch Bestand hat und der alternativen Jugendkultur einen wertvollen Rahmen bietet, um sich selbst auszuprobieren, mit Meinungen auseinanderzusetzen oder auch sich unterhalten zu lassen. Er hat der Stadt und Dekaden von jungen Menschen ganz selbstlos ein Denkmal gesetzt – und geht nun ebenfalls als ein solches in den wohlverdienten Ruhestand.
Es bedanken sich
das Team,
der Vorstand und
Generationen von Jugendlichen

AGJF

Logo_AGJFWir bedanken uns bei der Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg e.V. (www.agjf.de) für die stets aktuellen Informationen bezüglich Zuschußrichtlinien, die Situation der Offenen Jugendarbeit im Allgemeinen und im Speziellen die Zusammenstellung der möglichen Förderprogramme. Erst dadurch haben wir uns unseren Schneidplotter anschaffen können. Außerdem für die gute Zusammenarbeit, welche unter anderem zu unserem Rahmenvertrag mit der GEMA geführt hat, der für bezahlbare Konzerte für Jugendliche sorgt (Eintritt kleiner-gleich 5€).

Weihnachtsmarkt

am Samstag, den 5. und Sonntag, den 6. Dezember

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jeweils von 11 – 18 Uhr

Leckerer Glühmost und tolle Geschenkideen werden auf euch warten!

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Ein kleiner Blick hinter die Kulissen unserer Weihnachtsmarktproduktion…