Archiv der Kategorie: Adieu Tristesse

SPIRIT FEST um The Notwist- Mastermind Markus Acher in Crailsheim!

Montag, 4. Dezember 2017

Genf, Luzern, Landau, Liege (BE), Berlin, Hamburg und eben Crailsheim. Das neue Projekt um The Notwist- Sänger und Mastermind Markus Acher nennt sich „Spirit Fest“ und gastiert auf seiner Minitour zu einem musikalisch außergewöhnlichen Abend auf Einladung des Kulturvereins Adieu Tristesse e.V. am Montag, den 04.12.2017, in besonderem Ambiente im Crailsheimer Jugendzentrum.

Wenn das nicht was für Liebhaber ist! Spirit Fest ist eine Art Supergroup, bestehend aus The Notwist– Mastermind und Sänger Markus Acher, dem umjubelten japanische Duo Tenniscoats sowie weiteren Mitgliedern von Jam Money und Joasihno. Und wo einer der Acher-Brüder mitmischt, muss naturgemäß Qualität drinstecken, und das tut es!

In diesen dunkeln und unsicheren Zeiten gibt es auch immer ein wachsendes Kollektiv aus friedlichen und liebevollen Menschen, zusammengeschweißt durch ein gemeinsames Verständnis eines einzelnen speziellen Wortes: Tenniscoats. Neben der Bedeutung als Name eines einflussreichen aus Tokio stammenden Duos steht der Begriff für Spaß, künstlerische Freiheit, Experimentierfreudigkeit und – vielleicht das Wichtigste von allem – Inklusivität. In der Welt von Tenniscoats passiert Musik überall und jeder ist eingeladen, dieser beizuwohnen.

Im Winter 2016 fand diese Musik in München statt. Als Langzeitfan ergriff Markus Acher (The Notwist) die Gelegenheit, Tenniscoats nicht nur auf die Liste des von ihm organisierten Alien Disko Festivals zu setzen, sondern Saya und Takashi auch noch zusammen mit Mat Fowler (Jam Money) und Cico Beck (Aloa Input, Joasihno, The Notwist) in ein kleines Apartmentstudio einzuladen. Hier wurde Spirit Fest über die folgenden 14 Tage geboren und aufgezeichnet.

Tenniscoats sind bekannt für ihre Gemeinschaftsproduktionen – einige ihrer besten Werke entstanden in Verbindung mit Tape, The Pastels, Jad Fair und vielen anderen – weshalb es für sie ganz selbstverständlich war, aus der zur Verfügung stehenden Zeit und den neu gewonnenen Freunden großen Nutzen zu ziehen. Markus, Mat und Cico brachten ebenso Songs ein, welche über eine solide Basis hinaus zeigen, wie sich künstlerisches Geschick in ein musikalisches Meer entfalten kann. Mat erklärt das so: „Eine Melodie beginnt und langsam findet jeder von uns – in seiner eigenen Zeit – einen Weg zu dieser Musik. Produzent Tad Klimp arrangierte alles sehr einfühlsam in diesem kleinen Zeitfenster des ersten Moments der Kollektivfindung.“ „Nahezu alles wurde live aufgenommen,“ stimmt Markus zu, „wie wir in einem kleinen Zimmer zusammen spielen und singen, mit Klavier, Gitarren, Percussion und einigen Keyboards.“

Von der liebevollen Schönheit von Markus‘ „River River“ und Sayas „Mikan“ über den Elektro-Merseybeat von Tenniscoats‘ „Nambei“ hin zu dem durchgeknallten Melodica-Reggae von „Shuti Man“, ist das resultierende und im November erscheinende Album ein Beleg für die Art und Weise, wie diese großartigen Musiker fähig sind, ihr Songwriting mit ihrer Spontanität in Einklang zu bringen. Es ist außerdem ein Schnappschuss eines sanften und intuitiven Moments der Zeit.

Youtube:
Spirit Fest – River River
Spirit Fest – Hitori Matsuri
Spirit Fest – Rain Rain

Einlass um 19.30 Uhr, Konzertbeginn gegen 20.30 Uhr.

Informationen zum Vorverkauf gibt es auf adieutristesse.org/vorverkauf!

HEIM und FRIENDS OF GAS!

Der Süden rockt! Jawohl! Dies stellen aktuell zwei Bands ganz vorzüglich unter Beweis: Mit „Heim“ und „Friends Of Gas“ tritt die Energie persönlich auf und wummert ihre Gäste in oberste Tanzsphären: Organisiert vom Kulturverein Adieu Tristesse und zu erleben am 17.06.2017 hier bei uns!

Die Intro beschreibt „Heim“ als „dringend hörenswert!“, das letzte Album „Palm Beach“ erschien im September vergangenen Jahres, ist eines der außergewöhnlichsten Alben deutschsprachiger Gitarrenmusik des Jahres 2016. 2015 haben Mike, Flo und Denny ihre erste selbstbetitelte Platte herausgebracht, straight-beckenschändende Drums, fuzzy, verspielt-bis-heavy Gitarren und ein treibend-harscher Bass. Wir freuen uns auf melancholisch-melodische Gitarrenrockmomente à la – klar – Dinosaur Jr oder Built to Spill, sowie auf eine alles kaputtreißende Heavyness , was Bands wie Shellac übriggelassen haben. Noch Fragen?

Diese können dann vielleicht von fünf Personen, die auf engem Raum, tagsüber in einem Van, abends auf festen Elementen, heftige elektromagnetische Wellen aussenden, beantwortet werden. Körperschall, bis dass die Wände wackeln und jeder Bühnenboden sich in eine Sonnenoberfläche verwandelt! Das Zentralmassiv: Die pointierten Lyrics und die gewaltige Stimme von Nina Walser, die klingt und aussieht wie die Tochter oder Enkelin von Rod Stewart! „Friends Of Gas“ wissen also um die Materialität von Klang, eröffnen uns Musik als physisch erfahrbaren Raum, entfachen darin eine sonische Wucht. Allein das ist heutzutage schon radikal. Aber damit nicht genug. Aus jeder Pore der Band sprießt eine körperliche Bedingungslosigkeit, die von manchen als bedrohlich empfunden werden könnte. Eine Verletzbarkeit, die manchen Angst machen dürfte. Eine Risikobereitschaft, die manche gar nicht kennen.

Da kommt Freude auf!

Einlass: 20.00 Uhr!

Osterfolk!

Am Ostersonntag, den 16.04., laden Adieu Tristesse e.V und das Crailsheimer Jugendzentrum zu einem bunten Reigen von kauzigem Antifolk bis zu furiosem Klez´n Roll. Endlich wieder Osterfolk!

Eröffnet wird der Abend von „Momo von der Hirtenwiese“, akustisch wird er hinter die Lieder seiner Idole treten um sie uns bescheiden vorzustellen.

Dann noch ein Solokünstler, auch wenn er als „The Black Elephant Band“ auftritt. Jan Bratenstein ein vielseitiger Künstler, den wir zu Ostern als eigenwilligen Antifolker kennenlernen werden, dessen Musik so klingt, als wäre Jack Black mit Bob Dylan versumpft. Jedenfalls präsentiert er uns ungeschliffene, gestochen scharf auf den Punkt kommende, englischsprachige Songminitaturen voll von schrägem Humor und bitterbösen Weltbetrachtungen, die schlecht gestimmte Gitarre dabei schnörkellos rudimentär, die Stimme ein wütendes Knurren, kaum ein Lied länger als zweieinhalb Minuten. Harr.

Dann „We are Rinah“, eine Band über die wir uns schon freuten, als sie noch „Sidewalk“ hieß. Ebenso leicht, wie Rinah (hebräisch für „Frohgesang“) über die Lippen geht, verfeinert die Band eingängige, englischsprachige Rockmusik mit Balkan- und Klezmerelementen. Über Genregrenzen hinweg werden feine Melodien, dramatische Riffs und gekonntes Songwriting geboten. Kurz: Klez’n’Roll.
Das Mädchen und die fünf Jungs der Stuttgarter Band haben viel Konzert-Erfahrung im Gepäck und somit überzeugen die Songs live dermaßen. Die Show ist großer Tanzsport, absolut energiegeladen, voller Spielfreude und zaubert ein zufriedenes Grinsen auf die verschwitzten Gesichter der Konzertbesucher.

Also raus aus dem Osternest und rein in die Folkpit! Einlass: 20.00 Uhr.

Joasihno!

Samstag, 12. November 2016 | 20:00 Uhr

Oszillierende Ideen und akustische Seifenblasen

Jugendzentrum Crailsheim, präsentiert von Adieu Tristesse:
Ja, auch „Joasihno“ gastieren bereits zum zweiten Mal in der Horaffenstadt, die Premiere fand bei der GoodBaywa- Fete im April 2014 statt. Heute, 2 1/2 Jahre später, hat sich allerdings einiges verändert. Cico Beck, Kopf der Band, ist inzwischen festes Mitglied der einflussreichsten und außergewöhnlichsten Indie-Band Deutschlands, „The Notwist“, und auch der eigene Sound ist noch experimenteller geworden. Ein Gesamtkunstwerk, zu bestaunen am 12.11.2016 im Jugendzentrum Crailsheim.

„Ich habe immer eine räumliche Vision von Musik“ sagt Cico Beck. Er sitzt im Kellerstudio zwischen selbstgebauten Synthesizern, Schallplatten und abstrusen Instrumenten. Neben ihm steht ein Roboter und trommelt auf einem E-Drum. „Wir haben neue Mitmusiker!“. Neben dem langjährigen Bandkollegen und Co-Produzent Nico Sierig wird Joasihno live weiteren Zuwachs bekommen: von Roboter-Musikern – das ist 14364752_1105494059529366_3855317461011797775_naber nicht das einzig Neue.

Das dritte Album „Meshes“ ist eine spektakuläre Verwandlung. Stellt man sich „Meshes“ räumlich vor, dann als unendlich weiten, schwarz-glitzernden Raum, von kaleidoskopischen Strobos durchblitzt. Im Auge des Raums stehen Joasihno inmitten einer Wolke aus seltsam-blinkenden Objekten, die klingen wie synthetische Walfische. Aus dem Hintergrund schimmert: das Roboter-Orchester.

Trotz einer Unmenge oszillierender Ideen und akustischer Seifenblasen halten Joasihno den Hörer fest an der Hand und segeln seelenruhig durch alle Hirnwindungen der Beckschen Vision von elektronischem Anti-Pop.

Eigentlich ist Joasihno’s dritte Platte eine Rückkehr zu den Wurzeln: „Am Ende haben wir verstanden, dass unsere Vision war, zurückzukehren zu den Anfängen von Joasihno. Wir wollten es wieder so verspielt, roh und intuitiv“. Auf ihren Vorgänger- Platten „We say: oh well“ (2011) und „A Lie“ (2013) tobte sich die Multi-Instrumentalisten im Raum zwischen Island und Afrika aus. Die neue Platte „Meshes“ nimmt einen weiteren Ort mit auf die Karte: New York, die Stadt der großen Magier der neuen Musik wie Steve Reich, Philipp Glass und Raymond Scott. Die Transformation zur komplexen Elektronik von „Meshes“ ist genau so stimmig wie unvermeidlich.

Einlass: 20.00 Uhr

Osterfolk 2016

Sonntag, 27. März 2016 | 20:00 Uhr

Adieu Tristesse und das JuZe laden wieder mal zum Osterfolk!

Tschüss Tanzverbot, frohes Osterfolk

Adieu Tristesse e.V und das JuZe laden wieder mal zum Osterfolk!

Crailsheim. Wenn der Hase gegangen ist kommt der Folker, an diesem Abend am besten ins Crailsheimer Jugendzentrum, denn wieder mal ist einiges an traditionellen Zutaten frisch vermengt und aufgerührt worden.

Den Abend eröffnen wird „The Boys bad News“ aus Ellwangen. Die nach einem Eagles of Deathmetal- Song benannte Band, covert Klassiker der Alternative- Rock u16_03_27_osterfolknd Punk Geschichte auf ihre eigene, überwiegend akkustische Art. Trotzdem sind sie damit nicht irgendeine Coverband sondern eher ein nonkonformistisches Konglomerat aus überzeugten Muckertypen ( und Dame ) und Spaß an der Freude.
Dann freuen wir uns auf Dominik Baer, wichtig mit ae, denn aufgewachsen ist der Heidelberger in Asien.
Ihn gibt es als Band, solo oder in unserem Fall als Duo, egal wie, er und sie sind auf jeden Fall sehens- und hörenswert. Baers meist englische Songs voller zeitloser Melodien sind meist relaxt wippend, wie ein folkiger Marley oder Xavier Rudd und lassen den Märzregen vergessen und die Frühlingssonne aufgehen. Seine durchaus auch lesenswerten Texte lassen einen Blick mit offenen Augen auf unsere Welt vermuten und wollen auch genau dazu auffordern.
Weniger verträumt aber nicht weniger verspielt sind Heischneida aus Traunstein, sie verkörpern mit einer wilden Mischung aus Bluesrock und Blasmusikgroove, die urwüchsige Lebenslust die wir unseren voralpenländischen Nachbarn gern nachsagen. Davon, dass dies nicht nur Klischees sind, lassen wir uns gern schweißtreibend vorführen. Das bayerische Pulsradio ist jedenfalls überzeugt von ihnen und das Publikum beim Chiemseesummer Nachwuchscontest 2015 wählte sie zur besten Band. Es röhrt, blecht und scheppert.

Bis in die Nacht hinein legt dann noch das Balkanbreakbeat-Dj Duo Bongobabes auf.

Einlass 20:00 Uhr

Eintritt 5€ ermäßigt / 7€ Vereinsmitglieder / 9€ Normalpreis

 

Tanga Elektra

Freitag, 25. September 2015 | 20:00 Uhr

zwei Brüder, ein Soul!

Tanga Elektra verbindet Extreme. Euphorie und Gelassenheit, Spielerei und Ernst, komplexe Melodie und harter Rhythmus, akustische Instrumente und elektronische Spielarten – zwei Brüder, ein Soul! Am 25.09. gastieren die Berliner auf Einladung von Adieu Tristesse e.V. im Jugendzentrum.15_09_25_tangaelektra
Mit Soulmusik in Berlin, der Hauptstadt des Elektros, Erfolg haben? Das funktioniert nur, wenn man mit Kreativität und Originalität trumpfen kann. Zwei mutige Brüder aus Mecklenburg-Vorpommern schaffen das, wagen sich im Großstadtdschungel von Club zu Club und demonstrieren dem Publikum, wie man auch zu Soulmusik raven kann. Das Duo hat einen eigenen, unverwechselbaren Sound geschaffen aus Neo-Soul, Elektro und Funk-Elementen, bestehend nur aus Violine, Schlagzeug und Gesang. Tanga Elektra begeisterten bereits zweimal auf dem Fusion-Festival und tourten durch Brasilien, die Schweiz und Italien, spielten im Vorprogramm von Wallis Bird und Mia. „Tanga Elektra will ganz eigene Wege gehen und ist im Vergleich mit anderen (…) Formationen (…) auch deswegen einzigartig, weil es in einer zwei Personen Besetzung gelingt komplexe, musikalisch abgerundete Sets auf der Bühne zu entwickeln. Erstaunlich, wunderbar und zukunftsweisend!“ (Astrid Benner / nordkurier tageszeitung).

Einlass: 20.00 Uhr.

Postwachstumsgesellschaft. Ein Vortrag.

Donnerstag, 25. Juni 2015 | 20:00 Uhr

Brücken bauen für die Zukunft!

15_06_25_postwachstumDer Kulturverein Adieu Tristesse lädt in Kooperation mit dem Umweltzentrum Schwäbisch Hall zum Nachdenken über die Möglichkeit und Notwendigkeit einer Gesellschaft ein, die nicht mehr auf wirtschaftlichen Wachstum ausgerichtet ist. Soziologin Jenny Lay-Kumar wird dazu am 25.06.2015 um 20.30 Uhr unter dem Motto “Postwachstumsgesellschaft- Brücken bauen für die Zukunft” im Jugendzentrum Crailsheim referieren.

Es erscheint doch oft so, als wäre Wirtschaftswachstum eine erlösende Hoffnung der Gegenwart. Die Freiburger SoziologinJenny Lay-Kumar behauptet dagegen, dass unsere Gesellschaft sich wirtschaftlich und kulturell vom Wachstumsstreben abwenden muss, um intergenerationelle und globale Gerechtigkeit konsequent weiter zu denken.

Ressourceninput und Schadstoffoutput müssen stark reduziert werden. Der wirtschaftliche Konkurrenzkampf, der unsere Gesellschaft bis in die kleinsten Strukturen hinein beherrscht und zu immer wieder neuen Materialschlachten des persönlichen Status führt, müssen beendet und insgesamt andere Maßstäbe für ein gutes Leben gesetzt werden.

Die Vision der Wachstumskritiker beschwört eine neue Lebensqualität, krisenfeste Strukturen und eine zukunftsfähige Welt.

Adieu Tristesse e.V. möchte auch oder gerade im bodenständigen Crailsheim, wo jeder scheinbar weiß, dass es im Leben vorangehen muss, der Frage nachgehen, ob ein „anderes“ Leben möglich, nötig oder vielleicht doch zu utopisch ist?

Der Eintritt ist frei.

Das Jugendzentrum ist ab 20:00 Uhr geöffnet, der Vortrag beginnt um 20:30 Uhr.

SCARECROW…und Groove ist King!

Dienstag, 9. Juni 2015 | 20:00 Uhr

Blues-HipHop aus Frankreich

15_06_09_scarescrowIn einer Welt, in der Blues und HipHop sich vereinen, ist Groove der King. Hier kollidieren bei SCARECROW aus Toulouse der Sound einer Dobro-Gitarre mit dem Klang alter Sample LPs. Mehr als nur anders, ein Experiment, dass außerordentlich gut funktioniert. Zu erleben auf Einladung vom Kultuverein Adieu Tristesse am Dienstag, den 09.06., im Jugendzentrum Crailsheim.

Ohne Rezept und unter Umgehung gängiger Szenecodes sucht das ungleiche Quartett aus dem Nirgendwo den Einklang, seinen Weg zurück zu den Wurzeln der Bewegungen, die ihre Musik formten. Die Band um Bassist Jamo und Drummer Pap’s, dem Gitarristen und Bluessänger Slim Paul sowie dem Rapper und Scratcher Antibiotik verbindet Generationen, zwei Sprachen, zwei Kulturen, Gesang und Rap, und zwei Instrumente, welche sich noch nie zueinander hingezogen fühlten.

Bei mehr als 200 Konzerten in drei Jahren hat diese Combo bereits ihre Zuhörer überzeugt. Jetzt sind endlich auch wir dran!

Einlass: 20.00 Uhr

Osterfolk Nr. 5 – Tanz in den Frühling!

Sonntag, 5. April 2015 | 20:00 Uhr

Bluegrass, Punkrock & Ska

Das Maßhalten der Fastenzeit hat ein Ende, Adieu Tristesse e.V und das Crailsheimer Jugendzentrum laden ein zu einem bunten Reigen von traditioneller Folkmusik bis zu wildem BavaroRussenSkaBeat.

15_04_05_osterfolk2Der Abend beginnt mit Darren Eedens. Der Bluegrass Troubadour aus Kanada folgt mit der Weltentrücktheit eines Buddy Holly dem näselnden Sound der Appalachen und erzählt mit seinem Banjo Geschichten von Liebe, Leid und Tod.

Was Darren Eedens leise aber eindringlich beginnt führen die Wiener Wham Bam Bodyslam weiter.
Aus rauher Kehle kommen Songs die klar machen, dass Punkrock einfach der Enkel aller Strauchräubergesänge sein muss, die amerikanische Einöden hervorgebracht haben. Das klassisch mit Stehbass, Gitarre, Mandoline und Fiddle bewaffnete Quartett hat es geschafft eine Vielzahl von Einflüssen zu einem eigenen wildschönen Sound verschmelzen zu lassen und ihr Sänger ist mit einem Stimmorgan gesegnet das Chuck Ragan in Wien vergessen haben muss.
15_05_04_osterfolkDann wird Django S uns den Rest geben.
Als gefeierter Geheimtipp streifen sie seit 2010 mit Leadsänger und Gitarrist Faxe an vorderster Front durch das Land, um den Menschen vom „wahren Ska“ zu erzählen.
Ein DJANGO S. Konzert ist nicht nur wegen den nackten Oberkörpern und dem zweiköpfigen Bläsersatz legendär.
Es ist die ausgelassene Lebensfreude und Leichtigkeit im russischen Stil, gepaart mit der bayrischen Lässigkeit, die jeden zum Tanzen bringt.
Wenn diese Jungs auf die Bühne gehen steht kein Bein mehr still!
Dann schicken sie nicht nur Kosmonaut Suri SkaGarin
wieder ins All, sondern den ganzen verdammten Club. Ihre Auftritte sind nur mit folgenden Worten zu
beschreiben:„Bier, Party, Pogo, Schweiß, Dreck, und Extase“. Und zwar in dieser Reihenfolge!
Die einzigartige Mischung aus Ska, Rock’n’Roll, Mundart, Balkan Beats und bairischer Lässigkeit überzeugte bereits sowohl auf Festivals wie dem Chiemsee Summer, aber auch im kleinen Club vor 20 Personen.

Also raus aus der Musikhistorie und rein in die Folkpit!

Das Juze öffnet um 20:00 Uhr.

Für Vereinsmitglieder von Adieu Tristesse und Nichtverdiener gibt es ermäßigten Eintritt