Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

Sommerfest am JuZe


Am 8. Juli findet unser alljährliches Sommerfest statt. Dieses Jahr ist wieder viel geboten, von gutem Essen bis hin zum großen Spaß im Bällebad.

Es findet auch wieder ein Kickertunier statt, wer daran teilnehmen und einen Preis gewinnen möchte, sollte sich  bis spätestens 14.20Uhr am Samstag mit einem Teamkollegen angemeldet haben. (Anmeldung ist kostenfrei)

 

 

 

Außerdem habt ihr die Möglichkeit eines unserer selbstgebauten Bienenhotels und Nisthilfen zu erwerben.

Und wer sich gerne abkühlen möchte, für den steht die SchwammInYourFace- Wand zur Verfügung.

Zusätzlich wird es einen „do-it-yourself“ Fidget Spinner Tisch geben, an dem ihr euch eure eigenen abgefahrenen Spinner basteln könnt.

HEIM und FRIENDS OF GAS!

Der Süden rockt! Jawohl! Dies stellen aktuell zwei Bands ganz vorzüglich unter Beweis: Mit „Heim“ und „Friends Of Gas“ tritt die Energie persönlich auf und wummert ihre Gäste in oberste Tanzsphären: Organisiert vom Kulturverein Adieu Tristesse und zu erleben am 17.06.2017 hier bei uns!

Die Intro beschreibt „Heim“ als „dringend hörenswert!“, das letzte Album „Palm Beach“ erschien im September vergangenen Jahres, ist eines der außergewöhnlichsten Alben deutschsprachiger Gitarrenmusik des Jahres 2016. 2015 haben Mike, Flo und Denny ihre erste selbstbetitelte Platte herausgebracht, straight-beckenschändende Drums, fuzzy, verspielt-bis-heavy Gitarren und ein treibend-harscher Bass. Wir freuen uns auf melancholisch-melodische Gitarrenrockmomente à la – klar – Dinosaur Jr oder Built to Spill, sowie auf eine alles kaputtreißende Heavyness , was Bands wie Shellac übriggelassen haben. Noch Fragen?

Diese können dann vielleicht von fünf Personen, die auf engem Raum, tagsüber in einem Van, abends auf festen Elementen, heftige elektromagnetische Wellen aussenden, beantwortet werden. Körperschall, bis dass die Wände wackeln und jeder Bühnenboden sich in eine Sonnenoberfläche verwandelt! Das Zentralmassiv: Die pointierten Lyrics und die gewaltige Stimme von Nina Walser, die klingt und aussieht wie die Tochter oder Enkelin von Rod Stewart! „Friends Of Gas“ wissen also um die Materialität von Klang, eröffnen uns Musik als physisch erfahrbaren Raum, entfachen darin eine sonische Wucht. Allein das ist heutzutage schon radikal. Aber damit nicht genug. Aus jeder Pore der Band sprießt eine körperliche Bedingungslosigkeit, die von manchen als bedrohlich empfunden werden könnte. Eine Verletzbarkeit, die manchen Angst machen dürfte. Eine Risikobereitschaft, die manche gar nicht kennen.

Da kommt Freude auf!

Einlass: 20.00 Uhr!

Distorted Summernight

Freitag, 02.06.2017

Die Brasilianische Thrash-Metal Band Jackdevil ist auf Tour durch Europa und wir freuen uns darüber, dass eine ihrer Stationen das Juze sein wird.

https://www.jackdevil.com/
https://www.youtube.com/watch?v=KK0-StlHqfY
https://www.facebook.com/jackdevilband/?ref=ts&fref=ts

Als weiteren Gast dürfen wir die Thrash-Metal Band Nuclear Warfare aus Stuttgart willkommen heißen.
http://www.nuclearwarfare.de/
https://soundcloud.com/nuclear-warfare/albums
https://www.facebook.com/ThrashMetalTank/?fref=ts

Zu guter Letzt freuen wir uns auf die Show der lokalen Grindcore Band False Flag Attack.

https://www.facebook.com/falseflagattackgrind
https://www.youtube.com/user/FalseFlagAttackGrind
https://falseflagattack.bandcamp.com/

Doors: 19:00Uhr
Beginn: ca. 19:30 Uhr
Eintritt: 5€

Osterfolk!

Am Ostersonntag, den 16.04., laden Adieu Tristesse e.V und das Crailsheimer Jugendzentrum zu einem bunten Reigen von kauzigem Antifolk bis zu furiosem Klez´n Roll. Endlich wieder Osterfolk!

Eröffnet wird der Abend von „Momo von der Hirtenwiese“, akustisch wird er hinter die Lieder seiner Idole treten um sie uns bescheiden vorzustellen.

Dann noch ein Solokünstler, auch wenn er als „The Black Elephant Band“ auftritt. Jan Bratenstein ein vielseitiger Künstler, den wir zu Ostern als eigenwilligen Antifolker kennenlernen werden, dessen Musik so klingt, als wäre Jack Black mit Bob Dylan versumpft. Jedenfalls präsentiert er uns ungeschliffene, gestochen scharf auf den Punkt kommende, englischsprachige Songminitaturen voll von schrägem Humor und bitterbösen Weltbetrachtungen, die schlecht gestimmte Gitarre dabei schnörkellos rudimentär, die Stimme ein wütendes Knurren, kaum ein Lied länger als zweieinhalb Minuten. Harr.

Dann „We are Rinah“, eine Band über die wir uns schon freuten, als sie noch „Sidewalk“ hieß. Ebenso leicht, wie Rinah (hebräisch für „Frohgesang“) über die Lippen geht, verfeinert die Band eingängige, englischsprachige Rockmusik mit Balkan- und Klezmerelementen. Über Genregrenzen hinweg werden feine Melodien, dramatische Riffs und gekonntes Songwriting geboten. Kurz: Klez’n’Roll.
Das Mädchen und die fünf Jungs der Stuttgarter Band haben viel Konzert-Erfahrung im Gepäck und somit überzeugen die Songs live dermaßen. Die Show ist großer Tanzsport, absolut energiegeladen, voller Spielfreude und zaubert ein zufriedenes Grinsen auf die verschwitzten Gesichter der Konzertbesucher.

Also raus aus dem Osternest und rein in die Folkpit! Einlass: 20.00 Uhr.

Rainer von Vielen – Überall Chaos Tour 2017

Samstag, 28. Januar 2017 | 20:00 Uhr

Neue Platte: „Überall Chaos“

„Während andere Bands sich in keine Schublade stecken lassen wollen, sind Rainer von Vielen gerne die Kommode. Eigen und geliebt ist Vieles doch erst, wenn es zwischen den Fächern klemmt und quietscht.“
Es wird mal wieder Zeit! Rainer von Vielen entern die Bühnen der Republik, um mit ihrer neuen Platte „Überall Chaos“ zu stiften. Da will und darf Crailsheim einfach nicht fehlen. Am 28.01. wird im Jugendzentrum im Rahmen der Record-Release-Tour wahlweise die Revolution getanzt und/oder einfach nur gestaunt!

17_01_28_rainervonvielenDer Schlagzeuger hat sich mit Katja Riemann im Bett gefilmt und ist aus seiner Schauspiel-Agentur geflogen. Der Bassist hat sein Elektro-Dingsbums-Studium abgebrochen und sich ein Haus in Pforzheim gekauft. Der Gitarrist ruft rebellisch: „Empört Euch!“ und geht zur Erholung Golf spielen. Und Rainer, der Sänger, der Namensgeber, dessen Texte man irgendwo zwischen Dendemann und Demokrit ansiedeln kann, beantwortet mit einer Engelsgeduld die immer gleiche Frage: „Hey Rainer, wie machst Du das eigentlich mit dem Obertongesang?“

Rainer von Vielen tragen seit rund zehn Jahren ihren Bastard-Pop in die Welt: Vom Hamburger Hafenklang zum Oberammergauer Heimatsound, vom Theater Basel zum Wiener Protestsongcontest, von der Tatort-Vertonung zum Fusion Festival.

„Ich habe Brücken errichtet, um den Holzweg zu vermeiden, habe Kreuzungen gebaut, woran die Geister sich scheiden.“

Die vier Jugendfreunde aus dem Allgäu, alle Jahrgang 1977 und inzwischen unausgeschlafene Familienväter, veröffentlichen jetzt mit „Überall Chaos“ ihr neues Album.

Mit Gitarre (Mitsch Oko), Bass (Dan le Tard) und Schlagzeug (Sebastian Schwab) erschafft die Band über elektronische Sounds ein vieldimensionales Klangbild. Indie-Disco, Alternative Rock, Weltmusik, Hip-Hop und Elektro-Pop. Bei alldem steht Rainer mit Kehlkopf-, Falsett- und Sprechgesang im Zentrum.

Seine Texte handeln von Sehnsucht nach innerer Ruhe, vom Kampf, den Alltag zu überwinden, vom Gefühl, alles gesehen zu haben und doch nichts zu wissen.

„Und musst du dich entscheiden, dann hast du keine Wahl. Denn du bist immer beides: Kopf und Zahl.“

„Überall Chaos“ ist ein Werk mit düsteren Vorahnungen in der Schwere unserer Zeit, ohne die Leichtigkeit des Seins zu vergessen. Die Komplexität unserer Wirklichkeit und der allgegenwärtige mediale Bildersturm machen das sechste Studioalbum der Band zu einem nachdenklichen Rundumschlag in elf Akten.